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Neu in Bestbesetzung ab 27. Mai 22 Johannes B. Kerner triff Neymar jr - Will Neymar jr zu Klopp? "Einer der besten Trainer der Welt"

Johannes B. Kerner spricht in seinem Talkformat Bestbesetzung bei MagentaTV, dem innovativen TV-Anbieter der Deutschen Telekom, mit großen Persönlichkeiten unserer Zeit. In der aktuellen Ausgabe, gestreamt ab dem 25. Mai 2021, trifft er den gehypten brasilianischen Fußballspieler und Stürmer der Nationalmannschaft Neymar da Silva Santos Júnior (30). Sein aktueller Verein, Paris Saint-Germain. Mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft 2022 erzählt Neymar von seiner Laufbahn bis in die heutige Profiliga. Davon, wie er bereits als Kind alle anderen auf dem Fußballplatz in den Schatten stellte und dass sein Glauben und seine Disziplin nicht nur sein Leben veränderten, sondern auch das seiner Familie und Freunde. 

Mit 174 Millionen Instagram-Followern weiß der ungewollte Trendsetter um seine Verantwortung und betont, wie wichtig ihm Transparenz gegenüber seinen Fans ist. Egal ob seine Spiele mit Sieg oder Niederlage enden, der christlich erzogene Neymar versucht aus allem zu lernen und jedes Spiel – bei 80 anstrengenden Begegnungen je Saison – nach dem Abpfiff erstmal alleine zu rekapitulieren. Kritik der Außenwelt kann ihm dabei nur wenig anhaben, sein Wille sich zu verbessern scheint unanfechtbar.


… über Instagram
Ich weiß, dass mir viele Leute auf Instagram folgen. Ich weiß um die Verantwortung, die ich habe, aber ich versuche trotzdem, so natürlich wie möglich zu sein. Ich will meinen Followern dort nichts vermitteln, was ich nicht bin. Ich versuche also immer die Dinge auf meine Art zu machen. Wenn es mir gut geht, geht es mir gut, wenn es mir nicht gutgeht, geht es mir nicht gut. Wenn ich bei meiner Familie bin, zeige ich, dass ich bei meiner Familie bin. Wenn ich trainiere, trainiere ich. Wenn ich auf einer Party bin, zeige ich, dass ich auf einer Party bin und so weiter.

… über sein Fußballtalent
Als ich klein war, bin ich aufgefallen, weil ich alle Kinder ausgedribbelt habe und Tore schießen konnte. Und von da an wurde alles anders. Als ich gemerkt habe, dass sie mich mit älteren Kindern spielen ließen, wusste ich, dass ich wirklich Fußball spielen konnte. Und von da an habe ich mich vorbereitet. Ich habe trainiert und mich verbessert, um etwas zu erreichen.

… über seine Disziplin
Ich denke, Disziplin ist die Basis für alles. Ich glaube, wenn man sich anstrengt, alles zu tun, um seinen Traum zu verwirklichen, ist das der Weg, ihm so nahe wie möglich zu kommen.

… über die Möglichkeiten seines heutigen Lebens
Dank meines Fußballtalents konnte ich meine Familie aus der Favela holen. Es ist mir gelungen, vielen Freunden zu helfen. Das ist etwas, das einen großen Wert für mich hat, für meine Geschichte und für das, woher ich komme. Ich ziehe mein heutiges Leben dem früheren sehr vor, weil ich vielen Menschen habe helfen können. Und das macht mich sehr stolz.

...über seinen Glauben
Gott hat in meinem Leben die allergrößte Bedeutung. Ich glaube, ich bin ein christlicher Typ. Ich bin ein Mensch, der daran glaubt, dass es einen Gott gibt. Und für mich ist das Leben mit ihm ganz anders. Ich habe meinen Glauben, meine ganze Familie hat ihn, das ist unser Glaube. Als ich klein war, sind wir immer in die Kirche gegangen. Das war für mich von großer Bedeutung. Mit Gott an meiner Seite fühle ich mich grundlegend anders. Ich weiß also, dass ich diese Vorstellung vom Glauben habe, von meinem Schutzengel, meinem mich beschützenden Gott, der immer auf mich aufpasst. Egal, ob die Dinge gut oder schlecht laufen. Ich weiß, dass er weiß, was das Beste ist.

… über Siege und Niederlagen
Ich denke, dass man aus Siegen lernen kann. Aber ich glaube, wenn man verliert, misst man der Niederlage noch mehr Wert bei. Man schaut mehr auf die Details und trainiert mehr. Daher denke ich, dass Verlieren stark macht. Man darf aber auch nicht jedes Spiel verlieren, das will ja keiner. Aber wenn man verliert, lernt man auch daraus. Ich bin jemand, der überhaupt nicht gerne verliert. Ich liebe es, immer zu gewinnen, immer dafür zu kämpfen, dass ich gewinne, weil ich ehrlich gesagt nicht gerne aus Niederlagen lerne. Ich möchte aus den Siegen lernen. Deshalb strenge ich mich immer an, um zu gewinnen.

… über seinen Umgang mit Kritik
Ich lasse mich durchaus von Menschen kritisieren, die mich wirklich kennen. Diejenigen, die mich nicht kennen, haben meiner Meinung nach nicht das recht, über mein Privatleben zu sprechen, darüber wer ich in der Umkleidekabine und wer ich im Verein bin. Denn im Verein hat noch nie jemand ein schlechtes Wort über mich gesagt. Kein Trainer, kein Mannschaftskamerad, niemand hat je behauptet ich sei egoistisch. Niemand hat je behauptet, ich würde nicht trainieren. Es gibt also manche Kritiken, die hart sind.

… trainieren mit Jürgen Klopp?
Ja, sicher. Ich halte ihn für einen der besten Trainer der Welt und ich denke, dass er zu den drei besten gehört. Es wird sehr viel Gutes über ihn gesagt. Ich habe die brasilianischen Spieler nach ihm gefragt, sie reden sehr gut über den Trainer. Er ist meiner Meinung nach einer der Größten, die es gibt. Jeder hat etwas, das verbessert, das weiterentwickelt werden kann. Ich bin sicher, dass Trainer wie Klopp das Beste aus jedem Spieler herausholen können.

… über die Weltmeisterschaft 2022
Ich bin mir sicher, es wird ein besonderes Jahr, das mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft enden kann. Und für uns ist es etwas Besonderes, es ist unser Traum. Es ist das, was wir anstreben, und ich glaube, dass ich, dass wir die Voraussetzungen haben, um den Titel zu erkämpfen. Ich weiß nicht, aber ich werde so spielen, als wäre es mein letztes Spiel. So spiele ich, als wäre es mein letztes Spiel. Seit ich klein war, habe ich immer gesagt, dass ich in jedem Spiel alles geben muss, als wäre es das letzte in meinem Leben. Ja ich werde alles dafür tun, was ich muss.

… über seine Stiftung
Wir haben in Praia Grande in Brasilien ein Institut, in dem wir mehr als 2.500 Kinder betreuen. Insgesamt haben wir über 10.000 Menschen zu einer Ausbildung verholfen, ihnen die Möglichkeit gegeben, einen Beruf zu erlernen und inzwischen auch zu arbeiten. Es ist uns beispielsweise gelungen, vielen jungen Menschen Arbeit auf Schiffen zu geben.

… über seine Funktion als Trendsetter
Ich hatte nie vor, eine Modeikone zu sein oder jemandem einen Stil vorzugeben. Ich kleide mich einfach gerne anders. Zum Beispiel diese Kette. Ich mache das nicht für andere, sondern für mich.